(Bild): Matteo Lupo, Leonardo Piola, Alexandre Libert, Andrea Francesia (von links), Küchencrew im Potato Fine Food Restaurant.

Zusammen mit Gastgeberin Susi Wicki hat Alexandre Libert mit der Kartoffel eine gerne unterschätze Knolle zu ihrem Hauptdarsteller erkoren. Die Küche setzt konsequent auf Hauptzutaten, die im Umkreis von 50 Kilometern geerntet werden können, die Weinkarte bedient sich derselben Geografie, das Wallis lässt hier ja keine Wünsche offen.

Aus Alexandre Liberts Küche kommen also Gerichte, die seine klassische französische Kochausbildung nicht verleugnen können, die mit einer äußerst konsequenten Auswahl der Produkte punkten und immer wieder überraschen. Mittagskarte wie Abendmenü in drei oder fünf Gängen sind Haute Cuisine «made im Wallis», heimatliche Gaumenkitzler und stets der Nachhaltigkeit verpflichtet. Vom Bauern bis auf den Teller ist die gesamte Warenwirtschaftskette lückenlos nachverfolgbar. Der Straßburger Libert und die Zermatterin Wicki gehen damit den modernen Weg, ihre Heimat, die unvergleichliche Walliser Bergwelt zu präsentieren. Denn dank des Mikroklimas im Wallis, dem angrenzenden italienischen Piemont und den französischen Alpen jenseits des Matterhorns, steht eine reichhaltige, abwechslungsreiche Palette zur Verfügung, verfeinert bisweilen durch traditionelle Konservierungsmethoden.

Die Rezepte aus dem «Potato» allerdings lassen sich überall nachkochen. Zutaten aus einem vorgegebenen Umkreis zu suchen, ist dabei keine Vorgabe. Aber es lohnt sich!

www.potatozermatt.ch